Wärmepumpe und Klimaanlage
Für die Gewährleistung einer ausreichenden Reserve spielt das Management des Wärmepumpenstroms eine entscheidende Rolle, da dieser in der Spitze knapp 80% des gesamten Bedarfs während 24 Stunden erreichen kann. Die Wärmepumpe verfügt über einen Steuereingang, mit dem der Kompressorstart unterbunden werden kann. Mit Hilfe eines Phasenwächters, der die Netzspannung überwacht, wird bei Netzausfall die Wärmepumpe deaktiviert, so dass automatisch der parallele Ölkessel in der Hybridheizung übernimmt. Selbst bei einem Netzausfall im ungünstigsten Moment (z.B. kurz vor „Nachladen“) ist so eine Reserve von mindestens 24h sichergestellt, da dann nur noch der restliche Strombedarf des Gebäudes gedeckt werden muss, was dank der Größe des Speichers auch bei niedrigerem Restladestand leicht möglich ist.
Auch die 2025 installierte Klimaanlage ist bei der Speichernutzung ein nicht unwesentlicher Faktor. Allerdings wird sie nur dann genutzt, wenn es draußen sehr warm ist, was naturgemäß in Zeiten des solaren Überschusses der Fall ist. Für das Management des Speicherstandes braucht sie daher nicht extra bzw. explizit berücksichtigt zu werden, ihr Strombedarf wird zusammen mit dem gesamten übrigen Bedarf erfasst und geht als normaler Eigenverbrauch in die Steuerungsparameter mit ein.