Solarmodule und Notstromgenerator
Die Solarzellen-Module (PV-Module) sind auf drei Modulfelder verteilt:
1) 15 + 14 Module auf dem Hausdach (sSO, Azimut etwa 160°), Strings A1 und B1
2) 7 + 6 Module auf der Terrasse (flach, selbe Richtung), Strings A2 und B2
3) 9 + 9 Module auf einem Garagenanbau (wSW, Azimut etwa 250°), Strings A3 und B3
Die Modulfelder 1 und 3 sind an zwei SOLAX-Solarwechselrichter angeschlossen. Zur besseren Leistungsverteilung sind sie „über Kreuz“ zugeordnet, also A1 + A3 an den einen WR und B1 und B3 an den anderen. Dies ist sinnvoll, da aufgrund der Ausrichung zwischen den Modulfeldern ein zeitlicher Versatz im Leistungsmaximum besteht. Auf diese Weise werden beide WR im Tagesgang und auch insgesamt gleichmäßiger ausgelastet.
Modulfeld 2 ist an einen VICTRON Solarlader angeschlossen. Zum einen war das von der Leistungsauslegung die beste Option, zum anderen wird die Anlage dadurch bei totalem Netzausfall und leerem Speicher schwarzstartfähig, denn die Solarwechselrichter können erst bei mindestens bestehendem Inselnetz anfangen zu arbeiten und den Speicher zu laden, was nur geht, wenn der Speicher ausreichend gefüllt ist, damit die MultiPlus II – WR das Inselnetz aufbauen können. Ein Henne-Ei-Problem…
Daher verfügt die Steuerungszentrale der Anlage (VICTRON CerboGX) auch über einen eigenen 12V-Akku mit Schaltnetzteil im Erhaltungsladungsbetrieb und einer Betriebsreserve von mindestens 30 Stunden.

Sollte also der Speicher leer und Netzstrom nicht verfügbar sein, kann die Anlage dennoch immer gestartet werden, sobald etwas Sonne scheint. Zum Nachladen des Speichers gibt es für den Notfall aber auch noch einen Dieselgenerator in Verbindung mit einem VICTRON Skylla Charger.