Das Unternehmen wächst

Um den Bedarf besser zu decken, wird eine zweite, identische Getränkemaschine installiert. Zumindest an den sonnigsten / windreichsten Tagen erhalten nun mittags alle durstigen Leute ein Getränk, wenn sie am Kiosk ankommen, den Rest der Zeit gehen wieder einige leer aus und kaufen woanders. Es wird doppelt so viel wie mit einer Maschine produziert und alles komplett verkauft. Der Zubau an Maschinenkapazität wurde vollständig in Zuwachs an Produktion/Verkauf umgesetzt.

Weil es so gut läuft, wird eine dritte Getränkemaschine installiert. Erfreulicherweise deckt das Abfüllen nun nicht nur am Mittag und nicht nur bei vollem Sonnenschein oder Wind den Bedarf. Allerdings wird jetzt in den sonnen- und windreichsten Abschnitten mehr Getränk produziert als rasch aus den Maschinen genommen werden kann. In der Folge müssen die Maschinen in diesen Zeiten abgeregelt werden, so dass nicht mehr die gesamte Produktionskapazität ausgenutzt werden kann. Der weitere Zubau wurde also nicht mehr vollständig in Zuwachs an Produktion/Verkauf umgesetzt, die Investition zahlt sich schlechter aus.
Man baut eine Lieferkette aus und bittet nun Nachbarn, die Getränke abzunehmen, was meist ganz gut funktioniert, aber wenn zu viele Getränke geliefert werden, wollen sie sogar Geld dafür haben, den Überschuss abzunehmen. Schlechtes Geschäft.
Und nachts bleiben immernoch Leute durstig.

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